Chillen und gemeinsam Spaß haben – das ist Reggae

Chillen und gemeinsam Spaß haben – das ist  Reggae

Nicht erst seit Bob Marley steht der Reggae für ein entspanntes und angenehmes Lebensgefühl. Nein schon immer konnte man den Reggae mit purer Entspannung, Lebensfreude und gemeinsamen Spaß verbunden werden. Denn das ist es, was der Reggae ausdrückt. Entspannung, gemeinsam Spaß haben und chillen, wie man es heute nennt und genau das ist es auch, was weltweit Abertausende von Reggae Fans so begeistert.

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Die Entwicklung vom Reggae in Österreich

Die Entwicklung vom Reggae in Österreich

Österreich und Reggae passt nicht zusammen, denkt man? Stimmt nicht! Nicht nur, dass wir mit „Sunsplash“, „Spring Vibration“, „Jammin Reggae Open-air“ und dem „Bleimaika Reggae Fest“ eigene Festivals für die jamaikanische Musik haben, auch tummeln sich in der hiesigen Szene diverse Reggae-Bands und -Künstler, beispielsweise White Vibration, ParaCuda, Keen Tunez, Rastafahnda, Tschebberwooky, Jahpremacy, Thai Stylee oder Inn-a-valley.

Die Entwicklung des deutsch-sprachigen Reggae ist noch recht jung und nahm ihren Anfang Ende der 1970er-Jahre in Deutschland, als von Gruppen wie beispielsweise der Nina-Hagen-Begleitband Spliff erste eigene Reggae-Tracks veröffentlicht wurden. Es folgte der Bayer Hans Söllner, der in den 1980er-Jahren mit seinem deutsch-sprachigen Reggae Erfolge feierte. Den Durchbruch erzielten deutsch-sprachige Reggae-Bands aber erst in den 1990er-Jahren mit Künstlern wie Gentleman und Seeed.

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Der Reggae in Deutschland

Der Reggae in Deutschland

Mit der Musikrichtung Reggae verbinden die meisten Menschen automatisch Jamaika und Bob Marley mit seinen Dreadlocks. Damit wird dieser großartigen Stilrichtung allerdings nicht gerecht. Reggae ist viel mehr. Hier verbinden sich kulturelle, religiöse und spirituelle Elemente miteinander und drücken ein gesamtes Lebensgefühl aus. Unter dem Oberbegriff Reggae verbergen sich zusätzlich noch weitere interessante Spielarten wie Ska, Ragga, Dub (Remix), Roots (basierend auf Rastafari-Musik um 1970 herum) und Dancehall (Reggae um 1980 herum). Selbst der amerikanische Hip-Hop nahm Elemente der Reggae-Musik in sich auf.

Dieser Stil bereichert die Musikszene eines jeden Landes, verleiht Elemente, ist richtungsweisend und abwechslungsreich. Das macht auch den Reggae aus Deutschland salonfähig und bringt eine Vielzahl an Anhängern im In- und Ausland. Tilmann Otto, der Sohn eines evangelischen Pfarrers aus Köln, transportiert, seit er volljährig ist, Reggae-Botschaften aus Deutschland in alle Welt. Als Sänger mit dem Künstlernamen Gentleman reiste er sogar auf die Karibikinsel Jamaika, um die dortige Reggae-Kultur in sich aufzunehmen, zu verarbeiten und zu verbreiten. International erfolgreich wird er heute sogar auf Jamaika sehr geschätzt.
Er ist jedoch nicht der einzige deutsche Sänger, der sich mit Reggae einen Namen gemacht hat. Mark Schlumberger, der sich kreativ Mellow Mark nennt, kämpft mit seiner Musik gegen Rechtsextremismus, internationale Kriege und für Fairness und eine bessere Klimapolitik. Auch bei ihm vereinigen sich mehrere Musikstile miteinander ohne die Abstammung von der eigentlichen Musikrichtung, des Reggae, zu verleugnen. Patrice hat seinen eigenen Musikstil, gemischt aus Reggae, Hip-Hop, R´n´B und Soul gefunden und gibt ihn leidenschaftlich wieder.

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Die Geschichte des Reggae

Die Geschichte des Reggae

Heute ist der Reggae nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken, doch wie er entstand, ist den wenigstens bewusst. Im Grunde genommen spiegeln sich im Reggae heute jedoch die geschichtlichen Entwicklungen Jamaikas innerhalb der letzten 500 Jahre wieder und das, obwohl Reggae in seiner heutigen Form erst seit knapp 50 Jahren bekannt ist.

Die Anfänge der Reggae-Vorläufer

Die ersten Anfänge des Reggae sind schon im 16. Jahrhundert zu finden. Damals wurden afrikanische Sklaven auf teilweise unmenschliche Art nach Jamaika deportiert. In Afrika war zur damaligen Zeit die Trommelmusik weit verbreitet und sie war auch das Einzige, was den damaligen Sklaven als Erinnerung an ihre Heimat blieb.

Vielfach nutzten die Sklaven religiöse Kulte, um sich an ihre Heimat zu erinnern und diese wurden von den Trommeln musikalisch verbreitet. Im Laufe der Jahre vermischten sich die Trommelmusik und die Elemente, die von den Missionaren aus der christlichen Lehre verbreitet wurde. In dieser Zeit entstand auch der bekannte Pocomania-Kult. Im 19. Jahrhundert dann wurden die Sklaven befreit, die afrikanische Trommelmusik verlor an Bedeutung, eine eher weltlich geprägte Trommelmusik, der Burru, kam auf. Er war dann auch der erste Eckpfeiler des heute bekannten Reggae.

Burru entwickelte sich allerdings nur auf Jamaika, auf den benachbarten karibischen Inseln entstanden andere musikalische Richtungen, wie die Karnevalsmusik. Sie verband die Volksmusik aus Europa mit afrikanischen Elementen. So entstanden Calypso auf Trinidad, Merengue auf Hispaniola, Rumba auf Kuba und Mento auf Jamaika. Mento stellte später den zweiten wichtigen Eckpfeiler des heutigen Reggae dar.

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